IN VIA Augsburg e.V.
Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit
in der Diözese Augsburg

Aktuelles

 

Rückblicke #Friedensfest am 05.08.2022

Friedensfest22

Was passiert mit unserem Müll?

AVA130722Eine Betriebsbesichtigung bei der AVA Abfallverwertung Augsburg lieferte spannende Antworten darauf. 13 Frauen nahmen an der interessanten Führung teil. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Lebenswirklichkeit inBayern" statt. Danke an Herrn Weigele von der AVA für die aufschlussreiche Einführungspräsentation, eine Filmvorführung sowie den Rundgang durch die Bioabfallvergärungsanlage und das Abfallheizkraftwerk. Die AVA leistet einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung der Region – rund 40.000 Haushalte können mit Strom bzw. Fernwärme versorgt werden.

 

Uie-Liang Liou stellt ihr Buch "Mein Onkel aus Taiwan" vor

Eindrcke Lesung Refugee22Im Rahmen der Refugee Week organisierten wir eine Lesung in Oberhausen. Ganz herzlich möchten wir uns bei der Pfarrerin Snewit Aujezdsky bedanken. In den Räumlichkeiten der St. Johanneskirche stellte Uie-Liang Liou ihr Buch "Mein Onkel aus Taiwan" den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern vor. Persönlich und hautnah konnten wir Lious Geschichte über Chinas Einfluss auf den demokratischen Inselstaat erfahren und im Dialog mit der Autorin einen spannenden Austausch erleben.

Spende für unsere Reittherapie in Gessertshausen

285295770 165915315897502 3901941090431949682 nSeit dem 14. Mai unterstützt uns die St. Vinzenz von Paul Stiftung Augsburg mit ihrer großzügigen Spende unser Vorhaben für traumatisierte Frauen. In Gessertshausen liegt Karins Reitschule direkt am Waldrand. Für unsere Frauen möchten wir mit der Reittherapie einen integrativen Therapieansatz ermöglichen, um deren Lebensqualität zu verbessern - kognitiv, körperlich, sozial und beruflich. Im Namen unserer Frauen möchten wir uns ganz herzlich für die Unterstützung unseres Vorhabens bedanken.

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Das Chancencoaching im Projekt FIDA & FEDA

Chancencoaching - was ist das eigentlich? Zeit für einen kleinen Rückblick und lebendige Eindrücke aus den letzten Monaten.

Während wir im letzten Jahr unser Multiplikatoren-Team aus zehn Menschen mit einem kulturellen Hintergrund außerhalb von Europa, z.B. aus der Türkei, aus Syrien oder Afghanistan, in den verschiedensten Themenfeldern geschult und sie ihr Wissen an ihre eigene Gruppe weitergeben haben, lag im Frühjahr 2022 unser Fokus auf bedarfsorientierte Angebote für die Workshop-Teilnehmenden selbst. Bei einem interkulturellen Frühstück im letzten Jahr wurden die Teilnehmenden zuvor aktiv in die Auswahl der Themen einbezogen. So konnten wir Angebote entwickeln, die den Wünschen und Bedürfnissen unserer Zielgruppe entsprechen. Folgende Beispiele möchten wir hier gern vorstellen:

Das Freiwilligen-Zentrum feiert 25 Jahre

Sonne satt! Bei guter Stimmung feierten wir als Verband und Netzwerkpartner des Freiwilligen-Zentrums am Samstag, 21. Mai, gemeinsam mit vielen anderen Organisationen das "Engagementfest" am Alten Gaswerk. Mit uns als Kooperationspartner war Faribag aus Schwabmünchen wieder dabei. Gemeinsam mit unseren engagierten Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern führten wir ein Sprachcafé durch. Besucherinnen und Besucher des Festes konnten die Muttersprache der Migrantinnen kennenlernen: Arabisch, Türkisch und Tigrinisch.

Auf dem Jubiläumsfest bemalten wir zudem die ersten IN VIA - Sitzhocker für das Bundesprogramm "demokratie leben". Starkes Ehrenamt hält die Gesellschaft zusammen, finden wir. Als gemeinnütziger Verband freuen wir uns, dass wir ein Teil des großartigen Festes waren.

25 Jahre FZ

Frauenempfang im Goldenen Saal

"Zwei Frauen unterhalten sich auf der Arbeit. Sie sitzen im Flug von Frankfurt nach New York. Den Flug kennen sie gut, für ihre Arbeit sind sie die Strecke schon öfter geflogen. Was arbeiten die beiden Frauen?" Mit diesem Gedankenexperiment beginnt Oberbürgermeisterin Eva Weber ihre Rede zum Frauenempfang und zeigt damit, wie stark Rollenbilder in unseren Köpfen verwurzelt sind. So antworten auf die Frage nach dem Beruf der Frauen die meisten mit „Flugbegleiterinnen“ – dabei könnte es sich doch genauso um zwei Pilotinnen handeln. (Quelle: Stadt Augsburg)

Frauenempfang im Goldenen SaalNach zwei Jahren Pause organisierte die Gleichstellungsstelle am Donnerstag, 19. Mai, wieder einen Empfang von Frauen für Frauen im Goldenen Saal. Neben musikalischer Umrahmung zeigte Gastrednerin Almut Schnerring in ihrem Vortrag anhand von Beispielen, inwieweit Geschlechterrollen noch immer in unseren Köpfen verankert sind – und was getan werden kann, um das zu ändern. 

Für uns als Verband war es schön sich persönlich wieder begegnen zu können - gemeinsam als Team, mit unserem Vorstand und vor allem gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern. Barbara Emrich, unsere Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Augsburg, führte in ihrer Empfangsrede das Netzwerken als wichtige Karrieremöglichkeit für Frauen an. „Frauen müssen sich gegenseitig unterstützen“, erklärt sie.

Frauen - eine Schlüsselfunktion im Integrationsprozess

Seit 2016 wird das Projekt "Lebenswirklichkeit in Bayern" durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gefördert und wird mittlerweile an 16 Standorten angeboten, darunter sind auch viele katholische Fachverbände vertreten. An den Standorten Augsburg, Nürnberg, Würzburg, Ingolstadt, Regensburg, Aschaffenburg sowie in Schweinfurt setzen sich die Fachverbände IN VIA, KJF und SkF für die gesellschaftliche Teilhabe geflüchteter Frauen und deren Kinder ein. Stark niederschwellig erleben die Frauen ihre neue Heimat mit vielen anderen Gleichgesinntinnen kennen. Mittlerweile können auch Frauen ohne Migrationshintergrund in das Projekt einbezogen werden. Interkulturelle Begegnungen bauen Vorurteile ab und stärken den gegenseitigen Respekt. Vom Modellprojekt zum Vorzeige-Projekt: "Lebenswirklichkeit in Bayern" hat sich immer mehr zu einem "Werteprojekt" entwickelt und - wie im Pressebericht nachzulesen - zeigt deutlich den Erfolg der Maßnahmen und vor allem das Engagement der Projektleitungen.

IN VIA schafft ein Begegnungsort für Frauen mit Kindern

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Als Zeichen unserer Solidarität schaffen wir gemeinsam mit anderen Institutionen Begegnungsorte für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Unter dem Titel Dnipro: Austausch. Aktionen. Begegnung. bietet IN VIA für Frauen mit Kindern kostenlose Aktionen an. Vieles mehr lässt sich auf der Integreat App nachlesen.

Hier geht es zur Pressemitteilung der Stadt Augsburg.

Besuch in der Feuerwehrerlebniswelt

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Feuerwehr erleben –  die Feuerwehrerlebniswelt in Augsburg ist nicht nur zum Anschauen! Davon konnte sich am 11. Februar Sigrid Pätzold, Projektleiterin Lebenswirklichkeit in Bayern, mit einer Gruppe Frauen und Kinder selbst überzeugen. Auf über 3.000 qm gab es vieles zu Bestaunen rund um Brennen und Feuer, um Löschen und Vorbeugen. Es gibt Aktionen, Vorführungen und wertvolle Tipps, wie man einen Brand verhindert. Und was man tut, wenn’s brennt. Begeistert erkundeten die Kinder das Feuerwehrauto und löschten mit Wasser „Brände“. Wie schwer die Ausrüstung der Feuerwehrfrauen und -männer ist, konnten die Kinder alles selbst testen. Herzlichen Dank an das nette Team der Feuerwehrerlebniswelt, die uns die Highlights anschaulich erklärten!

Werte.Scouting und #bcpbs2022

Gemeinsam mit dem niederschwelligen Projekt Werte.Scouting für junge Menschen organisierte IN VIA Augsburg zum ersten Mal eine eigene Session am Samstag, den 05.02.2022 auf dem barcamp „Mind the Gaps! – Gesellschaftliche Spaltungen überwinden?“ des Bezirksjugendring Schwaben. Wow, über 80 online-Zuschaltungen! Neben einem offenen Kennenlernen in verschiedenen online-Räumen gab es anlässlich des barcamp-Mottos einen spannenden Impulsvortrag am Vormittag über „Politische Bildung in Zeiten gesellschaftlicher Spaltungen“ mit Katharina Nocun. Nach der Mittagspause starteten die drei Sessionrunden mit je 4 Themeneinheiten. Mit 13 interessierten Teilnehmenden tauschte sich Elvira Friebe 45 Minuten lang über die Möglichkeiten des Philosophierens als Bildungs- und Kulturprinzip für Kinder und Jugendliche im Raum Schwaben aus, um die Vorurteile gegenüber dem vermeintlich elitären Begriff entgegenzuwirken.